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Besuch bei der Friedrich-Ebert-Stiftung

Bei der ersten Veranstaltung im Jahr 2013 trafen sich Mitglieder des Deutsch-Bulgarischen Clubs am 24. Januar in den Räumen der Friedrich-Ebert-Stiftung zu einem interessanten Programm.

Jaques Paparo, Leiter der Bibliothek der Ebert- Stiftung, selbst Mitglied des Clubs, begrüßte die Gäste und gab einen Überblick über die Geschichte und die Aktivitäten der politischen Stiftung. Über das umfangreiche Stipendienprogramm, auch für ausländische Studenten, informierte Katherin Hölscher. Sie machte den Zuhörern Mut, sich um ein Stipendium zu bewerben oder auch bei jungen bulgarischen Studenten diese Stipendien bekannt zu machen. Auch wenn nur ein geringer Teil der Bewerber als Stipendiat aufgenommen werden könne, so habe man ja doch eine Chance, erläuterte sie.

Bei einem Rundgang durch die Bibliothek und das Archiv, geführt von den FES-Mitarbeitern Marcus Sommerstange und Holger Feldmann lernten die Gäste interessante Details und weitere Angebote der Stiftung kennen. Unter anderem wurde bekannt, dass die FES eine Bibliothek mit über 900.000 Titeln unterhält, die von jedermann genutzt werden kann. Auch das sehr umfangreiche Archiv, in dem wichtige Dokumente der Sozialdemokratie und der Gewerkschaftsbewegung im Bestand sind, kann unter Umständen für Forschungszwecke von Außenstehenden verwendet werden. Holger Feldmann präsentierte besonders interessante Dokumente aus dem Archiv: unter anderem die Originalurkunde des Nobelpreis-Komitees zur Verleihung des Friedens Nobelpreises an Willy Brandt und die Original- Ernennungsurkunden Brandts zum Bundeskanzler.

Der Abend schloss mit einem Imbiss und den Dankesworten des Vorsitzenden des Deutsch-Bulgarischen Clubs für die Mühen und das Engagement der FES Mitarbeiter, die extra für den Club über die normale Arbeitszeit für einen interessanten Abend zur Verfügung standen.

Auf Einladung unseres Deutsch-Bulgarischen Clubs:

Die Stellv. Staatspräsidentin Bulgariens, I. E. Margerita Popova führte am 15./16. November 2012 politische Gespräche in Bonn.

Der Vorstand des Deutsch-Bulgarischen Clubs hatte die Stellv. Staatspräsidentin Bulgariens nach Bonn eingeladen. Diese Einladung nahm die Präsidentin an und stattete Bonn am 15./16. November 2012 einen Arbeitsbesuch ab. Sie wurde u.a. von dem bulgarischen Botschafter Radi Naidenov begleitet.

Höhepunkt des Besuches war die Mitwirkung an einem Wirtschaftsforum zum Thema “Bulgarien als Investitionsstandort”, das unser Club mit Hilfe von Partnern (u.a. Niederrheinische IHK, Deutsche Post, Konrad-Adenauer-Stiftung) im Kongresszentrum des Bonner Post Tower organisierte. An diesem Forum nahmen u.a. Wirtschaftsexperten, Unternehmer, Diplomaten und Journalisten teil. Bulgarien, so das Fazit der Veranstaltung, ist auf dem Weg zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort, auch wenn es in manchen Feldern (u.a. Ausbildung, Justizsystem) noch Defizite gibt.

Der Redebeitrag der Vize-Staatspräsidentin auf diesem Wirtschaftsforum und die Präsentationen von drei weiteren Referenten ( Verena Würsig von der NRW-Bank zum Thema “Öffentliche Förderangebote für Bulgarische Geschäfte”; Kajetan Gressler von der Firma ixetic zum Thema “Erfahrungen deutscher Unternehmer in Bulgarien”; Andreas Schäfer, Stellv. Geschäftsführer zum Thema “Die Deutsch-Bulgarische Industrie. und Handelskammer als Ansprechpartner für Investitionsentscheidungen”) stellen wir Ihnen auf Nachfrage gerne zur Verfügung.

In Gesprächen im Bundesministerium für Bildung und Forschung mit Staatssekretär Dr. Schütte und in der Bonner Universität mit der Rektor Prof. Fohrmann und weiteren Lehrkräften konnte die bulgarische Delegation weiterführende gemeinsame Projekte auf den Weg bringen. Bulgarische Studenten sind immerhin die drittgrößte Gruppe ausländischer Studenten an der Bonner Universität. Sie verfügen in der Regel über ausgezeichnete deutsche Sprachkenntnisse und beenden ihre Studien mit überdurchschnittlichen Ergebnissen. Als erster wichtiger Schritt der Zusammenarbeit ist für das kommende Jahr eine gemeinsame Rechtskonferenz vereinbart worden.

Der Arbeitsbesuch der Vize-Staatspräsidentin Bulgariens endete in Bad Godesberg mit einem Empfang durch die Godesberger Bürgermeisterin Anette Schwolen Flümann und einem kleinen Essen in der Redoute, mit dem sich der CDU- Kreisvorsitzende Philipp Lerch (ebenfalls Mitglied unseres Clubs) für die Gastfreundschaft bedankte, die er bei seinem Besuch in der Hauptstadt Sofia von bulgarischen Politikern und Staatsrepräsentanten erfahren durfte.

Der Besuch der bulgarischen Delegation fand reges Interesse bei den Bonner Journalisten, die bei einem Mittagessen Gelegenheit hatten, ihre Fragen unmittelbar an die Stellv. Staatspräsidentin zu richten. In Radiosendungen und in den Printmedien wurde über den Besuch berichtet.

Clubmitglieder bei der Europäischen Union in Brüssel

Achtzehn Mitglieder des Deutsch-Bulgarischen Clubs haben sich am 9. Oktober 2012 in Brüssel über aktuelle Fragen Europas informiert. Sie trafen u.a. mit dem Leiter des Europabüros der Konrad-Adenauer-Stiftung, Herrn Dr. Stefan Gehrold, den Europaabgeordneten Dr. Andrey Kovatchev (Bulgarien) und Axel Voss (Deutschland) sowie Daniel Giorev, Mitglied des Kabinetts Kristalina Georgieva zusammen

Herr Dr. Gehrold, Leiter des Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung informierte nicht nur über den umfangreichen Aufgabenbereich seines Büros, das eine wichtige Rolle in der Informationsvermittlung zwischen europäischen und der deutschen politischen Entscheidungsträgern spielt, sondern gab auch einen sehr klaren Überblick über die europäische Verschuldungskrise. Er stellte dabei fest, dass die Stabilitätspolitik Europas in die Defensive geraten ist. Dies sei eine bedenkliche Entwicklung.

Die Europaabgeordneten berichteten jeweils aus der Arbeit ihrer Ausschüsse:

Andrey Kovatchev, stellv. Vorsitzender des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten, berichtete über die Debatte zum Umfang des nächsten Finanzrahmens der Europäischen Union. Um das Ziel zu erreichen, in der Europäischen Union mehr Wirtschaftswachstum und mehr Arbeitsplätze zu schaffen, benötige die EU ausreichende Finanzmittel. Dies sei die Voraussetzung, um die Kohäsionspolitik der EU- Kern der europäischen Solidarität- in angemessener Weise fortzusetzen. Der bulgarische Abgeordnete ging auch auf die Fragen der EU- Erweiterung im Hinblick auf den Westbalkan und die Türkei ein. Während er für den Westbalkan gute Perspektiven in dieser Hinsicht vermutet sieht er bei der Frage des Beitritts der Türkei das Ende der Verhandlungen als offen an. Es sei zu früh, um hierzu ein endgültiges Urteil abgeben zu können. In jedem Fall müsse die EU aber gute und freundschaftliche Beziehungen zur Türkei weiterhin unterhalten.

Axel Voss, Europaabgeordneter aus dem Rheinland, berichtete aus seiner Arbeit als Mitglied im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres. Als Jurist beschäftigt er sich mit Themen rund um den Grundrechtsschutz, der grenzüberschreitenden polizeilichen und justiziellen Zusammenarbeit sowie der Migrations- und Asylpolitik. Sein Schwerpunkt ist das Thema „Europäischer Datenschutz“. In diesem Bereich hat er im Europäischen Parlament den ersten Bericht zur Überarbeitung der EU-Datenschutzrichtlinie eingebracht. Die EU-Datenschutzrichtlinie zielt darauf ab, die Hindernisse für den freien Datenverkehr aus dem Weg zu räumen, ohne den Schutz von personenbezogenen Daten zu beeinträchtigen. Die bisherige Richtlinie stammt aus dem Jahr 1995 und muss dringend den aktuellen technischen und politischen Entwicklungen angepasst werden. Besonders wichtig ist ihm dabei, dass ein umfängliches einheitliches EU-Datenschutzrecht erreicht wird. Dabei sollen die Datenschutzbehörden gestärkt und eine effektive Sanktionierung von Verstößen gegen das Datenschutzrecht ermöglicht werden.

Die Clubmitglieder trafen sich- wenige Tage vor dem International Tag der Katastrophenverringerung (13.Oktober 2012)- auch mit Daniel Giorev, Mitglied des Kabinetts von Frau Kristalina Georgieva, EU-Kommissarin für internationale Zusammenarbeit, humanitäre Hilfe und Krisenreaktion. Bei dem Gespräch wurden die Vielseitigkeit der Aufgaben und Einsatzmöglichkeiten der EU Kommission deutlich. Vor allem wurde aber auf die Wichtigkeit einer guten Vorbereitung und der Ausweitung eines stabilen Netzwerks, als auch die Notwendigkeit einer gut koordinierten Kommunikation im Hinblick auf vorhandene Ressourcen, deren Standorte und Verlagerung in den Krisengebieten akzentuiert. Herr Giorev erinnerte auch daran, dass obwohl die Häufigkeit der Einsätze sich in Entwicklungsländern konzentriert, es auch innerhalb Europa mehrfach zu Einsätzen gekommen ist. So gab es z.B. in den Jahren 2010/2011 aufgrund von Bränden innerhalb Südeuropas über zwanzig Einsätze der Kommission. Auch Bulgarien hat im letzten Jahr aufgrund von Überschwemmungen, Brände und des Terroranschlags in Burgas mehrmals die Hilfe der EU-Kommission beansprucht.

Der besondere Dank des Deutsch-Bulgarischen Clubs gilt Adia Heitholter vom Brüsseler Büro der Konrad-Adenauer-Stiftung, die mit Geduld und Umsicht zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen hat.

Mitglieder des Deutsch-Bulgarischen Clubs beim Bundesministerium fur Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Am 10. Mai 2012 besuchten Mitglieder des Deutsch-Bulgarischen Clubs den Bonner Dienstsitz des Bundesministeriums fur Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Sie wurden dort von zwei hochrangigen Beamten des Ministeriums zu einem sehr informativen Gesprach empfangen. Der Abteilungsleiter Ministerialdirektor Dr. Peter Muller und der Unterabteilungsleiter Ministerialdirigent Dr. Axel Vorwerk gaben Informationen aus erster Hand uber die derzeitigen Aufgaben des Ministeriums und die Herausforderungen, die mit dem Ausstieg Deutschlands aus der Kernenergie verbunden sind. Bei dem Gesprach wurde deutlich, dass das Ministerium fur wichtige Fragen der Zukunft unserer Gesellschaft eine strategische Schlusselstellung einnimmt. Es mussen national und international Losungen fur den Klimaschutz, die nachhaltige Bewirtschaftung von Ressourcen und die Energiesicherheit gefunden werden. Deutschland steht durch den Beschluss, aus der Kernenergie auszusteigen, vor ganz besonderen Herausforderungen, die Risiken fur die stabile Energieversorgung mit sich bringen. Auf der anderen Seite sind aber auch große Zukunftschancen mit der Energiewende verbunden, die nicht nur mehr Sicherheit sondern auch okonomische Vorteile bringen konnen.

Das Treffen im Ministerium hat den Clubmitgliedern neue wichtige Impulse fur weitere Diskussionen gegeben, die auch auf Bulgarien ausstrahlen werden.

Mitglieder des Deutsch-Bulgarischen Clubs treffen CDU-Kreisvorsitzenden

Der Kreisvorsitzende der Bonner CDU Philipp Lerch freute sich, am 10.Februar 2012 eine Abordnung des in Bonn neu gegründeten Deutsch-Bulgarischen Clubs in der Bonner CDU-Kreisgeschäftsstelle begrüßen zu können. Da viele junge Bulgaren in Bonn wohnen, studieren oder arbeiten, hat sich der Club zur Aufgabe gemacht, die Kontakte zwischen Deutschen und Bulgaren zu verstärken und ein entsprechendes Netzwerk aufzubauen, erklärte Dr. Andreas von Below, Vorsitzender des Clubs.

Lerch, der inzwischen selbst Mitglied des Clubs geworden ist, bot den jungen Bulgaren eine enge Zusammenarbeit an. Er lud die Clubmitglieder unter anderem ein, in den Arbeitskreisen und an unterschiedlichen Projekten der Bonner CDU aktiv mitzuarbeiten – unabhängig von einer Parteizugehörigkeit. Er engagiere sich politisch, weil sich dadurch die Chance eröffne, tatsächlich etwas mitzugestalten und zum Besseren zu wenden. Insbesondere die junge Generation müsse sich für die Nachhaltigkeit politischer, wirtschaftlicher und sozialer Prozesse einsetzen, um zukünftigen Generationen eine lebenswerte Welt und politische Spielräume zu hinterlassen. Die beiden ebenfalls anwesenden Mitglieder der Jungen Union Kristina Heß und Christoph Jansen pflichteten ihm bei und stellten ebenfalls eine Kooperation in Aussicht.

In den Redebeiträgen der bulgarischen Gäste standen Fragen der Nachhaltigkeit, die Problematik staatlicher Verschuldung und die Visionen für die Zukunft Europas im Mittelpunkt. Evgeni Panayotov, Stellv. Vorsitzender des Clubs, begrüßte das Angebot zu einer Fortsetzung des Dialogs. Die Clubmitglieder erklärten ihre Bereitschaft, das Land Bulgarien als junges Mitglied der Europäischen Union zu präsentieren und gemeinsame europäische Projekte zu diskutieren.

Treffen unserer Clubmitglieder mit einem hochrangigen Repräsentanten des größten Post- und Logistikkonzerns der Welt.

Am Mittwoch, d. 8. Februar 2012 trafen sich acht Mitglieder unseres Clubs mit Herrn Dr. Rainer Wend in der Bonner Konzernzentrale der Deutschen Post DHL A.G. Herr Dr. Wend ist der Leiter des Zentralbereichs Politik und Unternehmensverantwortung. Er ist innerhalb des Konzerns zuständig für die politische Koordination, für die Umweltstrategie und Nachhaltigkeit sowie das weltweite gesellschaftliche Engagement des Konzerns. Zu Steuerung dieser Aufgaben unterhält er Büros in der Zentrale in Bonn, in Berlin, Brüssel, Washington und Singapur. Er berichtet unmittelbar an den Vorstandsvorsitzender Dr. Frank Appel.

Herr Wend gab einen Überblick über die weltweiten Aktivitäten des Konzerns mit seinen vier Unternehmensbereichen Brief, Express, Global Forwarding und Supply Chain. 470.000 Mitarbeiter sind in 220 Ländern der Welt für den Konzern tätig. An Hand konkreter Beispiele erläuterte er die wichtigsten Geschäftsbereiche und die internationale Vernetzung des Unternehmens. Die Internationalität spiegelt sich bereits in der Zusammensetzung des Vorstandes. Vier der sieben Vorstandsmitglieder kommen nicht aus Deutschland. Konzernsprache ist überwiegend englisch.

Im zweiten Teil des Gesprächs wurden die Möglichkeiten einer Kooperation zwischen unserem kleinen Club und dem großen Logistikkonzern diskutiert. Zwar gibt es noch keine definitiven Zusagen, aber es werden einige Möglichkeiten der Kooperation geprüft. Sobald endgültige Entscheidungen gefallen sind, werden wir diese unseren Mitgliedern natürlich bekannt geben.

Andreas von Below, Bonn, d. 8. Februar 2012

Zusammenarbeit mit dem Kölner Klub bulgarischer Studenten Buditeli angestrebt

Der Vorsitzende des Deutsch-Bulgarischen Clubs, Andreas von Below, hat mit der Vorsitzenden des Kölner Bulgarischen Klubs “Buditeli” Kontakt aufgenommen und einige Vertreter aus Köln zu dem nächsten Clubtreffen nach Bonn eingeladen. “Wir wollen miteinander besprechen, wo wir gemeinsam etwas für die bulgarischen Studenten in Deutschland und für die Verbesserung der deutsch-bulgarischen Beziehungen tun können“, sagte Dr. Andreas von Below bei einem Gespräch mit der Vorsitzenden des Kölner Klubs, Irina Raynova.

Das Treffen des Clubs wird am 12. Januar 2012 in Bonn stattfinden.

Der Deutsch-Bulgarische Club stellt sich der Öffentlichkeit vor

Am 2. Dezember 2011 stellte sich der Vorstand des neu gegründeten Deutsch-Bulgarischen Clubs im Rheinischen Landesmuseum in Bonn einem größeren Kreis interessierter Persönlichkeiten vor. Die Vorstandsmitglieder erläuterten während eines Empfangs die Ziele des Clubs und warben erfolgreich zahlreiche neue Mitglieder. Der Vorsitzende Andreas von Below, sein Stellvertreter Evgeni Panayotov und die anderen Vorstandsmitglieder konnten an dem Abend eine Vielzahl neuer Clubmitglieder gewinnen, die sich auf die Aktivitäten des Clubs freuen.

Das Treffen fand im Rahmen der Eröffnung der Bulgarischen Filmwoche statt, die vom Leiter der Außenstelle der Bulgarischen Botschaft in Bonn, Herrn Stefan Dimitrov eröffnet wurde. Den Gästen wurde an diesem Abend der prämierte Film “Spuren im Sand” des Regisseurs Ivailo Hristov vorgeführt. Der Regisseur war während des Abends als Ehrengast zugegen.